Rückblick auf Events
Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über vergangene Veranstaltungen, Kurse und Workshops. Erfahren Sie, welche Themen im Fokus standen und welche wertvollen Erfahrungen wir gemeinsam gesammelt haben. Wir haben uns nicht nur mit gesundheitsbezogener Selbsthilfe, Stabilisierung des Befindens und Bewältigung von Ängsten beschäftigt, sondern auch den Austausch und die Gemeinschaft in unseren Selbsthilfegruppen gefördert. Wir hoffen, dass dieser Rückblick die Bedeutung unserer Veranstaltungen verdeutlicht und Sie dazu ermutigt, an unseren zukünftigen Aktivitäten teilzunehmen.
Vergangene Kurse und Aktivitäten

Die heilende Kraft der Kunst
An einem heißem Juli-Wochenende durften zehn Herzpatienten Künstlerluft schnuppern. Im Atelier von Karel Fron, lernten wir die Angst vorm leeren Blatt zu verlieren. Wir ließen unserer Fantasie freien Lauf, bekamen Tipps, wie wir ein abstraktes Gemälde aufbauen, lernten perspektivisches Zeichnen. Doch am intensivsten wurde die Aktzeichnung geübt. Zwei Damen saßen uns geduldig Model. Mit vielen Schwüngen brachten wir einige Posen zu Papier. Zum Abschluss des Workshops arbeiteten alle Teilnehmenden zusammen an einem großen bunten Gemeinschaftsbild.
Es war ein wunderbares Wochenende, das den Alltag mit einer Herzerkrankung in den Hintergrund gerückt hat. Wir durften einfach sein und zeichnen. Kein Druck, keine Gedanken in Dauerschleife. Alles Schwere hinter uns lassen.
Anja Geßner

Kardiotrekking
Die Herausforderung war, auf dem Wanderweg, den Rottachsee im Allgäu zu umrunden. Unter Begleitung eines Kardiologen und zwei Übungsleiterinnen, die sich liebevoll und kompetent um uns kümmerten, gelang es am Ende spielerisch, die 15 Kilometer in der Gruppe zu wandern. Die beiden Autos, die für schlapp machende Herzpatienten auf dem Weg geparkt waren, wurden nicht gebraucht. Das Kardiowochenende kann ich allen Herzpatienten empfehlen. Der Kardiologe bot sogar Patientengespräche und einen Vortrag an. Am Abend gab es ein gemütliches Miteinander mit Klavier und Musik.
Helmut Bundschuh

Pferdegestützes Seminar und kreatives Visualisieren
Die Pferde erreichen, mit der Kohärenz ihres Herzens, mein Herz und mit ihrer Sanftheit, Geduld und liebevollen Wesen meine Seele und helfen mir anzunehmen und zugleich loszulassen. Einfühlsam geleitet und unterstützt von zwei wundervollen Therapeutinnen.
Die innersten Wünsche, Vergangenheit, Zukunft und den „Jetzt-Zustand“ mit Farben für mich bewusst verbildlichen und dadurch eigene Grenzen überwinden lernen und mir den Weg zur Erreichung meiner Ziele vorzeichnen. Unterstützt werde ich von einer großartigen Referentin, welche den Seminarinhalt mit fachlicher Kompetenz und herzlicher Wärme vermittelt. All dies in einer traumschönen Umgebung. Sogar mit einem behinderten gerechten Zimmer. Inklusive einer sehr guten Küche und aufmerksamen, freundlichem Personal. Es ist sehr wohltuend.
Jeannette Sommerschuh

Umgang mit dem überlebten, plötzlichen Herztod
Ein Seminar, das mir ermöglicht hat, mit einer zeitlichen Distanz von anderthalb Jahren zu meinem Ereignis, in einem geschützten Rahmen in wunderschöner Umgebung, im Kloster Bernried direkt am Starnberger See, das angstbesetzte Thema in bester Selbsthilfe-Weise zu bearbeiten. Hervorragende überaus sensible Moderation und Leitung durch den Logotherapeuten Marco Kargl. Und getragen von einer überaus reflektierten und besonderen Gruppe von ebenfalls Herztod-Erfahrenen. Raus aus dem Drama, hinein in Annahme, Selbstreflektion und Achtsamkeit. Echte Empfehlung!
Ingrid Gerber

Ausbildung für Gruppenleiter
Die Gruppenleiterausbildung begann am 8. Dezember 2023 mit großen Schwierigkeiten: Ein Schneesturm fegte über Süddeutschland hinweg und legte den Verkehr lahm. Zusätzlich wurde der Fernverkehr wegen des Bahnstreiks eingestellt. Nur die Hälfte der Seminarteilnehmenden schaffte es ins Schloss Suresnes nach München, wo das Wochenendseminar in zauberhafter Umgebung stattfand. Umso intensiver konnten die verbliebenen acht Gruppenleiter:innen aus Bayern arbeiten, denn der Psychokardiologe Prof. Karl Heinz Ladwig (Technischen Universität München) nahm sich für jeden Einzelnen viel Zeit. Bei Übungen in Dreiergruppen wurde simuliert, wie Gruppenleitende mit schwierigen Patienten umgehen können. In Vorträgen und Fallbeispielen lernten die Gruppenleiter:innen zu erkennen, ob sie es mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen zu tun hatten und wie sie damit umgehen können. Die Ausbildung wird mit Online-Vorträgen fortgesetzt.
Helmut Bundschuh
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